| Bebauunsplan Krämereck-Süd |
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Dass Oppenheim eine weltoffene Stadt sei, wünscht sich die CDU-Oppenheim auch. Ob das allerdings der SPD-Koalitionspartner AL auch so sieht, bezweifelt CDU- Fraktionsvorsitzender Helmut Krethe. Allen Fraktionen im Stadtparlament ist bekannt, dass es eine große Zahl von Nachfragern an Grundstücken für Einfamilienhäuser gibt. Auch wenn man anfangs für das zwischen SPD und AL ausgehandelte Moratorium Symphatie haben konnte, stellt sich immer mehr heraus, dass das Moratorium keinen Sinn mehr macht. Die städtebauliche Entwicklung Oppenheims wird massiv gestört. Bauwillige sagen ganz offen, dass sie ihr Einfamilienhaus in Dienheim oder Nierstein errichten werden. Bei einer solchen Entwicklung muss die Mehrheitsfraktion der SPD den Mut zur Kurskorrektur haben, so Krethe.
Warum wollen Bürgermeister Held und die SPD bis zur nächsten Kommunalwahl 2014 warten, um endlich den Bebauungsplan Krämereck-Süd, Teil 1, in Vollzug setzen zu können? Die Parteien machen Politik für die Bürger und nicht für die Parteien selbst.
Die CDU-Oppenheim war schon immer für das Baugebiet Krämereck-Süd. Was das daneben geplante Gewerbegebiet anbelangt, laden wir die SPD gern zu einem gemeinsamen Nachdenken über ein Nutzungskonzept ein um auch hier einen Fortschritt zu erzielen. Letztendlich würden der Stadt aufgrund der desolaten Haushaltslage weitere Grund- und Gewerbesteuereinnahmen gut tun, zeigt Helmut Krethe sich überzeugt.
Wir strecken der SPD die Hand aus, um hinsichtlich der städtebaulichen Entwicklung voranzukommen, denn die AL fällt hier aus. Einen Stillstand um weitere zweieinhalb Jahre kann sich Oppenheim nicht leisten, so Krethe abschließend.
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