Oppenheim benötigt eine städtebauliche Weiterentwicklung PDF Drucken E-Mail


Die CDU-Oppenheim veranstaltet am Mitwoch, 25. Mai 2011 um 19.30 Uhr im Weingut Dahlem in der Rathofstraße eine öffentliche Mitgliederversammlung. Schwerpunktthemen sind die städtebauliche Weiterentwicklung der Stadt und die Verkehrsanbindung des Krämerecks an die neue B 9 .

Die CDU-Stadtratsfraktion wird in der Stadtratssitzung am 7. Juni erneut den Antrag stellen, unverzüglich die städtebaulichen Voraussetzungen zur Erschließung der Wohnflächen im Krämereck-Süd, Teil 1, und die Verkehrsverbindung von der Neustadt zur Anschlussstelle Oppenheim-Süd zu schaffen.
Für die städtebauliche Entwicklung ist die unverzügliche Herstellung der Rechtsverbindlichkeit des Bebauungsplanes Krämereck-Süd, Teil 1, unumgänglich. Der Verwaltung und allen Stadtratsfraktionen dürfte das Interesse von Bauwilligen zur Ansiedlung im Kräereck-Süd bekannt sein.
Für die Wohnbebauung wie auch für eine Verkehrsanbindung von der Neustadt zur Anbindung am "Ohr" der Anschlussstelle Oppenheim-Süd besteht in der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz, wie eine nicht repräsentativ durchgeführte Bürgerumfrage der CDU-Oppenheim zeigte.
Mit der Verkehrsanbindung gelangen die Anwohner im Krämereck ohne Umwege in das Gewerbegebiet, was auch ökologisch sinnvoll ist. Zugleich bedeutet die Verkehrsanbindung eine Entlastung für die Friedrich-Ebert-Straße, denn der Kfz.-Verkehr hat dort spürbar zugenommen.
Die Einwohnerzahl der Stadt Oppenheim ist im Vergleich zu anderen Kommunen rückläufig. Das wirkt sich negativ für den städtischen Haushalt aus, denn der kommunale Anteil an der Einkommen- und Umsatzsteuer verringert sich, da diese Anteile abhängig von der Einwohnerzahl der Kommuen bemessen werden. Mit der städtebaulichen Entwicklung werden u.a. Einnahmen generiert, auf die Oppenheim aufgrund der desolaten Haushaltslage dringend angewiesen ist. Neben den Einkommen- und Umsatzsteueranteilen sind dies auch Einnahmen aus der Grundsteuer.
Die CDU-Oppenheim setzt sich nach wie vor für eine vernünftige Anbindung der Neustadt an die Unterführung und an die neue B 9 ein, ebenso wie für eine städtebauliche Weiterentwicklung, denn städtebauliche Entwicklung ist Zukunftsinvestition, so Helmut Krethe abschließend.

 
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