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Gegen die Schließung des Centers (CA) |
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Die CDU-Oppenheim spricht sich mit allem Nachdruck gegen die Schließung des Centers für Arbeitsmarktintegration (CA) in Oppenheim aus. Im Landratswahlkampf hat sich Landrat Schick für eine bürgernahe Verwaltung ausgesprochen, die im Übrigen auch Ministerpräsident Beck in seiner jüngsten Regierungserklärung besonders betonte, stellt Oppenheims CDU-Vorsitzender Helmut Krethe fest. Auch wenn sich der Pressesprecher des Landkreises, Thomas Zöller, in salbungsvollen Worten bemühte, auch weiterhin eine Bürger- und Servicefreundlichkeit am neuen Standort Ingelheim zu garantieren, so kann dies nicht darüber hinwegtäuschen, dass für Langzeitarbeitslose und Hartz-IV-Empfänger die Wege beschwerlicher werden. Dieser Personenkreis befindet sich am Existenzminimum. Ihre berechtigten Anliegen müssen schnell bearbeitet werden. Wenn ein Hilfesuchender erst telefonisch in der Kreisveerwaltung eine Fahrkarte bestellen muss und ihm diese auf dem Postweg zugesandt wird, dann dauert es durchaus zwei Werktage, bis die Fahrkarte beim Empfänger eingegangen ist. Da die Post gegen Mittag zugestellt wird, wird eine Fahrt nach Ingelheim zum Sachbearbeiter meist nicht am selben Tag möglich sein, so dass von der Anforderung der Fahrkarte bis zum Besuch beim Sachbearbeiter bis zu drei Werktage vergehen können. Das ist ein erheblicher Rückschritt zur bisherigen Praxis. Einfacher wäre es, wenn nach dem Wechsel der Zuständigkeiten für die Arbeitsvermittlung und Leistung in den Räumlichkeiten des bisherigen CA-Oppenheim eine Außenstelle der Kreisverwaltung eingerichtet wird. All die Leistungen, die der Landkreis für diesen Personenkreis anbietet, könnten die Hilfesuchenden in Oppenheim ohne weite Bahnreisen in Anspruch nehmen. Dies wäre trotz den von Thomas Zöller genannten Querschnittsaufgaben wie Sozialamt, Jugendamt, Kreiskasse möglich. Eine Vernetzung von Computern stellt doch heutzutage kein Problem mehr da, so Helmut Krethe abschließend.
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